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Selbstverständnis

Gemeinsam für die Bildungsregion Ruhr

Der Bildungsbericht Ruhr 2020

Der vorliegende Bildungsbericht Ruhr, der zweite Bildungsbericht für diese Region, wurde 2019/2020 erstellt. Er zeichnet die Entwicklungen im Bildungssystem bis 2019 nach und zeigt damit einen Gesamtüberblick kurz vor der Corona-Krise.

Datenbasiert Handeln

Bereits bei der Finalisierung des Textes im Sommer 2020 war deutlich, dass die Auswirkungen dieser globalen Pandemie vielfältig und langfristig sein werden. Der Bereich Bildung wird hierbei besonders getroffen und verschärft bereits vorhandene Ungleichheiten in der Metropole Ruhr. Ein leistungsfähiges und chancengerechtes Bildungssystem ist entscheidend für die Zukunft der Metropole Ruhr. Dafür bedarf es einer besonders intensiven Vernetzung und Kooperation der Bildungsakteur*innen über administrative und institutionelle Grenzen hinweg. Dies gilt hier so sehr wie möglicherweise nirgendwo sonst in Deutschland. Denn viele der Herausforderungen und auch Chancen betreffen alle Kommunen der Region in ähnlicher Weise. Kooperation, insbesondere wenn sie eine regionale Dimension einnimmt, braucht jedoch einen geschärften und letztlich datenbasierten gemeinsamen Blick, um Entwicklungen kontinuierlich zu betrachten, Veränderungen zu identifizieren, daraus gemeinsame Strategien und Aktivitäten abzuleiten und diese zu evaluieren.

RuhrFutur und der Regionalverband Ruhr (RVR) arbeiten deshalb gemeinsam mit den Kommunen und Hochschulen der Region sowie weiteren wichtigen Bildungsakteur*innen an der Etablierung einer kontinuierlichen regionalen Bildungsberichterstattung auf Grundlage eines umfassenden regionalen Bildungsmonitorings. Das erste sichtbare Ergebnis dieses Engagements ist der hier abrufbare Bildungsbericht Ruhr 2020. Er hat den Anspruch, eine Momentaufnahme des Bildungsgeschehens im Ruhrgebiet zu erstellen – wissenschaftlich fundiert, gut lesbar und mit zahlreichen Abbildungen anschaulich illustriert. Der Bericht vollzieht datenbasiert Entwicklungen seit der Veröffentlichung des ersten Bildungsberichts Ruhr im Jahr 2012 nach und setzt sich kritisch mit den Herausforderungen und Erfolgen des Bildungssystems im Ruhrgebiet auseinander.

Der Bildungsbericht Ruhr 2020 ist kein Endpunkt, sondern ein Aufbruchsignal für eine starke, gemeinsam gestaltete Bildungsregion Ruhr

Eine Momentaufnahme ist der Bildungsbericht Ruhr 2020 deshalb, weil er nicht den Anspruch erhebt, auf Jahre hinaus eine zentrale Referenz zu schaffen. Vielmehr bildet er den Auftakt für eine gemeinsame Weiterentwicklung durch die Bildungsakteur*innen in der Metropole Ruhr hin zu einer fortlaufenden regionalen Bildungsberichterstattung.

Kultur der Kooperation

Der Bildungsbericht Ruhr 2020 knüpft damit an eine weitere Stärke der Region an: einer besonderen Kultur von Kooperation. Aus dieser erwachsen mittlerweile Strukturen, die im ersten Bildungsbericht noch als wünschenswerte Zielsetzungen benannt wurden. Der vorliegende Bericht ist dadurch zu einem Bericht der Region für die Region geworden und wurde von vielen Akteur*innen unterstützt. Wir danken daher allen Beteiligten, die in Gesprächsrunden, Arbeitstreffen und Workshops ganz wesentlich zum Gelingen dieses Berichts beigetragen haben – sowie den Mitarbeiter*innen des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) sowie des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE), die durch die Bereitstellung von Daten und Auswertungen dieses Vorhaben tatkräftig unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt schließlich den hoch engagierten Autor*innen der einzelnen Kapitel, den Bildungsbeigeordneten sowie weiteren Vertreter*innen der Städte und Kreise und der Hochschulen für ihre Unterstützung.

Die hier in der Metropole Ruhr gesammelten Erfahrungen der kooperativen und datenbasierten Gestaltung einer Bildungsregion in dieser Größenordnung dürften auch landes- und bundesweit als einzigartig angesehen werden. Nun gilt es mehr denn je, die – auch aus den aktuellen Herausforderungen erwachsenden Chancen zu nutzen und die Zukunft der Bildungsregion sowie der gesamten Metropole Ruhr nochmals entschlossener gemeinsam weiter zu gestalten. Die Voraussetzungen für ein solches kooperatives Handeln waren vermutlich nie zuvor besser als heute und werden durch das erstmals direkt gewählte Ruhrparlament sogar weiter gestärkt.

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